PHW-Gruppe beteiligt sich an Start-up SuperMeat

Von Mirko Jeschke | Fotos: PHW-Gruppe, SuperMeat | Drucken

Die PHW-Gruppe hat eine strategische Partnerschaft mit der israelischen Start-up-Firma SuperMeat vereinbart. Zur Höhe der Minderheitsbeteiligung äußerte sich die Wiesenhof-Muttergesellschaft nicht.

Die PHW-Gruppe, die Muttergesellschaft des Geflügelproduzenten Wiesenhof, hat zu Jahresbeginn eine strategische Partnerschaft mit dem Start-up-Unternehmen SuperMeat geschlossen. Die israelische Food- und Biotechnologie-Firma forscht an der Herstellung von künstlich erzeugtem Geflügelfleisch, so genanntem „clean meat“.

Peter Wesjohann, Vorstandsvorsitzender PHW-Gruppe, erklärt dazu: „Wir sehen dies als Beginn einer strategischen Partnerschaft und freuen uns darauf, SuperMeat in allen Fragen der Forschung und Entwicklung, aber auch im Bereich der strategischen Positionierung auf dem europäischen Markt zu beraten. Mit unserem Know-how wollen wir einen Beitrag zur Entwicklung von Fleisch aus Zellkulturen leisten.“ Über die Höhe der Minderheitsbeteiligung wurde nichts bekannt.

SuperMeat hat sich nach eigenen Angaben bereits eine Anschubfinanzierung in Höhe von 3 Millionen Dollar gesichert und geht davon aus, sein Geflügelfleisch in naher Zukunft auf den Markt zu bringen. Dabei soll der Verkaufspreis auf dem Niveau der konventionellen Geflügelprodukte liegen, die derzeit im Handel erhältlich sind.

In dem Start-up mit Sitz in Tel-Aviv arbeiten Wissenschaftler, Lebensmitteltechniker und Köche mit Experten aus der pharmazeutischen Industrie zusammen, um eine neue Generation nachhaltiger, kostengünstiger und tierfreundlicher Fleischerzeugnisse zu kreieren.

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